Gesundheits-Tipps

Atemwegserkrankungen

  • Karottensirup hilft. Den Karottensaft (125 ml) und Kandis (125 ml) mit kräftigem Rühren zu dickem Sirup einkochen und einen Esslöffel davon täglich dreimal einnehmen.

 

Appetitlosigkeit

  • Tee aus Kümmel und Schafgarbe war Großmutters Rezept dagegen. Auch Apfelessig hilft dagegen.

Bronchitis

  • Gegen Bronchitis wirkt schwarzer Rettich in Scheiben geschnitten und mit Zucker bestreut. Täglich vier bis sechs Esslöffel von diesem Sirup einnehmen. Er sollte jeden Tag neu angesetzt werden, um besonders wirksam zu sein.

Bandscheiben

  • Möglichst gerade sitzen, weiche Sitzgelegenheiten meiden, Besuch des Hallenbades ist angebracht. Schwimmen ist bester Ausgleich zur Linderung der Beschwerden. Bei starken Schmerzen: Lehm und Moorpackungen in der Badewanne.

Bettnässen

  • Gegen Bettnässen half die Großmutter mit einer Johanniskraut-Kur: Zwei Teelöffeln Johanniskraut werden mit einem Viertelliter Wasser erhitzt. Dann den Tee abseihen und zwei bis dreimal täglich eine Tasse Tee mit einem Teelöffel Honig trinken.

Blähungen

  • Gegen Blähungen wirkt regelmäßig ein Glas Wasser mit einigen Tropfen Kümmelöl als Getränk. Fencheltee ist ein bewährtes und universelles Hausmittel, das bei Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden und Mundgeruch eingesetzt wird.

Bluterguss

  • Blutergüsse heilen rasch, wenn man sie mit kalten Essigumschlägen umwickelt. Darüber ein wärmendes Tuch wickeln.

Blutflecken

  • Zuerst mit kaltem Wasser auswaschen, warmes Wasser würde das im Blut enthaltene Eiweiß gerinnen lassen, das sich dann mit dem Gewebe verbindet.

Bluthochdruck

  • Knoblauchsaft hilft bei Bluthochdruck. Dazu werden zwei unbehandelte Zitronen und drei Knoblauchknollen sowie eine geschälte Zwiebel fein gewürfelt und in einem Liter Milch gekocht, danach abgeseiht. Es empfiehlt sich täglich ein Glas davon zu trinken

Brennnessel

  • Brennnesseln besitzen Heilkraft in den Stängeln, Blättern und Blüten. Werden bei Stoffwechselleiden, Blutarmut, rheumatischen Beschwerden und Entschlackungskuren eingesetzt. Der Brennnesseltee wirkt als Muntermacher und weckt die müden Geister. Durch seinen hohen Eisengehalt wird man wieder aktiv und fühlt sich fit und ausgeruht. Morgens eine Tasse schon vor dem Frühstück und im Verlauf des Morgens noch zwei Tassen hinterher.Wirkt gegen Akne, Harnwegsentzündungen, Heuschnupfen, Kopfschmerzen, Erkältungen, Ekzeme.

Brennnesselverletzung

  • Schmerzende Stellen mit einer Lösung aus einem Teelöffel Natron auf einen Liter Wasser waschen, abtrocknen und etwas warten.

Chia-Zitronenwasser

  • 400 ml Mineralwasser
  • 2 TL Chia-Samen
  • Saft einer Zitrone
  • Eine Prise Natron
  • ev. etwas Minze

Wasser in große Karaffe füllen, Chia-Samen dazu geben und eine Stunde quellen lassen, Zitronensaft dazugeben, alles kurz in einem Mixer vermischen, ev. Minze dazu.               Hilft bei Gewichtsreduktion und Körperreinigung und Chia-Samen ist einer der besten Omega-3-Lieferanten.

Depressionen

  • Zwei bis dreimal täglich Stirne, Schläfen, Brust und Magengegend mit frisch gepresstem Fenchelsaft einreiben.

Durchfall

  • Eine Messerspitze zerstoßener Zimt schafft Abhilfe. Siehe auch Magenverstimmung. Mutters Hausmitte bei Durchfall: Coca Cola und Soletti als Zusatz, um Dehydrierung zu vermeiden.

Durstlöscher

  • Kochen Sie einen halben Liter schwarzen Tee und lassen Sie ihn abkühlen. Dann das Ganze mit je einem Teil Mineralwasser und einem Teil Orangensaft mischen und in den Kühlschrank stellen. Ein Durstlöscher, den sogar der Arzt empfiehlt.

Einschlafprobleme

  • Manches mal klappt das Einschlafen nicht, ich wälze mich von einer Seite zu anderen Seite, hunderttausend wichtige und unwichtige Dinge gehen mir durch den Kopf. Und dann ist es mit Schlafen vorbei. Ich habe für mich etwas entdeckt, was bei mir immer funktioniert. Ich habe mir Wellengeräusche auf mein I-Pad geladen. Immer wenn ich Probleme mit dem Einschlafen haben, höre ich mir das an, und stelle mir dann vor, dass ich in Kalifornien am Strand sitze, ein Glas Wein in der Hand und sehe den schönsten Sonnenuntergang, den ich je gesehen habe. Herrliche, und der Schlaf stellt sich von ganz alleine ein.

Erkältung

  • Als Hausrezept gegen Erkältungen gilt dreimal täglich ein Glas heißer Zitronensaft mit Honig. Das saure Getränk bewirkt eine Linderung von Halsschmerzen.
  • Auch Kartoffelwickel bringen Linderung von Schmerzen. Man zerdrückt gekochte Kartoffeln und wickelt sie in ein heißes Tuch, das um den Hals gelegt und mit einem Handtuch umgeben wird. Nach einer halben Stunde kann der Wickel entfernt werden.
  • Husten, Halsschmerzen und Blasenkrankheiten bekämpft man am besten mit dem Blasiussegen der katholischen Kirche, der am Gedenktag des Hl. Blasius, dem 3. Februar, gespendet wird. Traditionell oft auch schon tags zuvor im Anschluss an die Heilige Messe zu Mariä Lichtmess. Der Heilige Blasius starb um das Jahr 316 n. Chr. in der heutigen Türkei als Märtyrer.
    Vor seinem Tod geschahen noch zahlreiche Wunder. Diese konnten den Statthalter jedoch nicht bekehren und so wurde Blasius auf dessen Befehl hin enthauptet. Bischof Blasius ist der Patron der Stadt Dubrovnik. Er gehört zu den 14 Nothelfern und wird besonders bei allen Halsleiden angerufen. Als ehemaliger Arzt ist der hl. Blasius auch Patron der Ärzte und vieler anderer Berufe.

Blasiussegen
Foto Gerhard Krause

 

  • Aber auch Zwiebelschmalz soll gegen Erkältungskrankheiten helfen. Zwiebelringe in Schweineschmalz goldgelb rösten und möglichst über Nacht einen heißen Wickel um Brust und Rücken legen. Vorsicht: Verbrennungen!Auch ein Schlummertrunk aus einem Eigelb in einem Glas dunklem Bier kann helfen.
  • Ein warmes, wohltuendes Vollbad hilft zur Linderung von Schmerzen und bringt den Schnupfen zum Verschwinden. Die ideale Temperatur liegt bei 26 bis 38 Grad Celsius und wirkt besonders auch auf die Durchblutung. Ist eine Erkältung erst im Anzug, dann helfen Unterschenkelbäder mit heißem Wasser. 12 Minuten heißes Wasser von 36 bis 42 Grad zugießen.Ein Grog aus heißen Fliederbeeren verbunden mit einer Schwitzkur verjagt Erkältungen

Fersensporn

  • wer Fersensporn hat, soll unbedingt zum Arzt gehen, das ist eine Entzündung, und damit soll man nicht leichtfertig umgehen. Hier ein paar Tipps zur Vorbeugung:
  • Kältebehandlungen (Eis, Gel-Kühlkissen, Quark-Wickel); Massagen der Fußsohlen (Igelball)
  • das Tragen anderer Schuhe (keine flache Sohle, keine zu dünne Sohle, spezielle Schuhe mit Abrollsohlen, mit Luftkissensohlen oder mit besonders weichelastischer Sohle)
  • das Vermeiden von starker Belastung
  • Kohlwickel über Nacht (altes Hausmittel)

Grippemittel

  • Um einer Grippe vorzubeugen, sollte man täglich einige junge Blätter der Kapuzinerkresse essen (siehe auch Kapuzinerkresse).
    Fencheltee kann auch zur Vorbeugung von Grippe getrunken werden.

Halsweh

  • Großmutters Rachenputzer bei Husten und Halsweh waren eine Mixtur aus
    fünf Esslöffel Honig, einem Eigelb, einem Esslöffel Olivenöl und einem
    Weinglas voll Rum. Alles gut vermischen und ab und zu davon nippen.

Husten

  • Spitzwegerichsirup leistet bei Husten gute Dienste. Hilft bei Heiserkeit, Husten und Katarrhen. Morgens und abends je einen Esslöffel einnehmen. Ebenso wird die Wundheilung bei Insektenstichen verbessert (Blätter zerreiben und auflegen oder mit frischem Saft beträufeln).

Husten + Nierensteine

  • Apfelessig ist ein wirkungsvolles Naturheilmittel. Kolumubs soll zig Fässer mitgeführt haben, um seine Besatzung vor Skorbut zu schützen.

Infektion im Mund/Rachen

  • Ein frisches Salbeiblatt in die Backentaschen gelegt wirkt vorbeugend gegen Infekte des Rachenraumes und heilt Mundbläschen und Zahnfleischentzündungen aus.

Insektenstiche

  • Gegen rote Flecken nach Insektenstichen helfen rohe Kartoffelscheiben. Man legt die Scheibe auf die Einstichstelle und verbindet diese mit einer Mullbinde. Auch Umschläge mit Weinessig sollen Abhilfe bringen.

Johanniskraut ( Dem Stimmungstief entgehen)

  • Bei der Behandlung mit Johanniskraut konnte in wissenschaftlichen Studien
    nachgewiesen werden,daß der darin enthaltene Wirkstoff Hypericin nicht nur die Fähigkeit fördert, Licht durch die Haut aufzunehmen, sondern darüber hinaus die Synthese des Hormons Melatonin anregt.
    Dem ätherischenÖl des Johanniskrauts wird beruhigende Wirkung zugesprochen. Einige Tropfen des Öls in einem Glas Wasser gemischt und getrunken, sorgen für die rasche Stimmungsaufhellung und für einen klaren Kopf. Oder mit ein paar Tropfen Öl Hände oder Füsse massieren. – Tipp von Irma.

Kapuzinerkresse

  • Diese baut man am Balkon oder in Töpfen ab März an und greift damit im Sommer und Herbst auf sie zu. Um einer Grippe vorzubeugen, sollte man täglich einige junge Blätter der Kapuzinerkresse essen.

Karottensaft

  • Dreimal täglich ein Glas Karottensaft hält jung, entlastet Leber, Niere und Blase und entschlackt den ganzen Körper.

Kater (Alkohol):

  • Trinken Sie nicht zu viel! Meiden Sie beim Trinken kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Kohlensäure fördert die Aufnahme und die Wirkung des Alkohols.

vorbeugend

  • Trinken Sie 1 Tag lang 1 Liter Mariendisteltee ungesüßt. Kann die Leber stärken.
  • Dreimal täglich ein Glas Karottensaft hält Leber, Nieren und Blase gesund.
  • Schälen Sie sich ein hartes Ei und schneiden Sie es in 2 Teile. Nehmen Sie von einer Hälfte das Eigelb heraus, geben Sie in die Eiweiß-Mulde ein paar Tropfen Apfelessig, Olivenöl und einen Klacks Senf. Dann Eigelb wieder drauf und das Ei essen.
  • Magnesiumpräparat nehmen.
  • Im Dreistundentakt ein Stück Vollkornbrot, auf das 5 Tropfen „Nux vomica“ geträufelt werden.
  • Vor einem Fest: Fetthaltige Grundlage wie Ölsardinen und Roggenbrot essen.
  • Bei einer Alkoholart bleiben und salzige Nüsse etc. knabbern, um den Mineralverlust auszugleichen.

danach

  • Ausreichende Bewegung an frischer Luft, reichlich Mineralwasser und gesunde Ernährung.
  • Als Muntermacher: Rollmopsfrühstück oder als Katerkiller Kaffee mit dem Saft einer Zitrone trinken. Eventuell auch mit Honig süßem (Geheimrezept der Großmutter).

 

Keuchhusten

  • Keuchhusten und Katarrhe kann man mit Blättern und Blüten des Thymian bekämpfen. Sie verbreiten auch eine wohltuende Wirkung.

Kloß im Hals

  • Tee aus Königskerze hilft gegen den gefürchteten Kloß im Hals. Zwei Esslöffel getrockneter Blüte der Königskerze mit heißem Wasser übergossen, können Wunder wirken. Tee so lange ziehen lassen, bis er gelb wird, danach über ein Tuch abseihen. Zwei Tassen sollte man täglich davon trinken.

Knoblauch

  • Knoblauch ist ein universelles Heilmittel: Er hilft gegen Schlaflosigkeit genauso wie gegen Bronchitis, Bluthochdruck und Arterienverkalkung. Aus Pestzeiten stammt der Spruch: „Also esset Knoblauch und Bibernell, dann sterbet ihr nicht so schnell. Vor allem steht mit dem Herrgott gut, das ist die allerbeste Hut.“
  • Die Wunderknolle Knoblauch hilft gegen Erkältungen, wenn man eine Zehe im Mund behält- möglichst den ganzen Tag über. Knoblauch tötet innerhalb von nur fünf Minuten auch Bakterien ab. Der Duft ist allerdings problematisch. Dagegen hilft aber ein Glas Milch, Honig, Petersilie, Minze, Koreander oder einfach Kaugummi.

Kopfweh

  • Bei starkem Kopfschmerz half früher kaltes Wasser und Kampfer. Von Kopf bis Fuß mit kaltem Wasser abreiben und dann Kampfer-Tropfen auf Watte ins Ohr stecken.

Kräuter

  • Frische Kräuter sind Gaben des Sommers. In Essig eingelegt, erhalten sie über längerer Zeit ihr einzigartiges Aroma und ihre Würze. Nutzen sie den Sommer mit frischen Kräutern im Balkonkisterl für einen Kräuter-Cocktail mit ein wenig Joghurt. Er kann aber auch den Sonntagsbraten oder die Suppe verfeinern.

Kräutersammeln

  • Nur wirklich bekannte Kräuter sammeln. Den Fundort nicht komplett abweiden, sondern einige Pflanzen stehen lassen. Standorte merken, Pflanzen nicht abreißen sondern schneiden. Sammeln nur am Vormittag nachdem der Morgentau abgetrocknet ist, keinesfalls bei Regen sammeln.

Kreislauf

  • Der Kreislauf kommt aber auch wieder auf Trab, wenn man vier bis fünf Esslöffel Bienenhonig unter der Zunge zergehen lässt. Auch Weißdornsaft, regelmäßig getrunken kann helfen. Mir demselben Mittel bekommt man auch Bluthochdruck in den Griff.

 

Leber

  • Dreimal täglich ein Glas Karottensaft hält Leber, Nieren und Blase gesund.

Lebenselixier nach Omas Art

  • Zutaten: 12 Dag Wacholderbeeren ( zu Brei passieren)
    12 Dag Kümmel (zerstossen)
    12 Dag Knoblauch ( geschält und zu Saft gepresst)
    12 Dag Kandiszucker
    1 L Weinbrand
    1 L Wasser

Wasser mit Kandiszucker aufkochen, restliche Zutaten ausser Weinbrand, dazugeben
und mehrmals aufwallen. Anschliessend abseihen und den Weinbrand dazuzgeben.
Das Elixier in Flaschen füllen und jeden Tag morgens und abends ein kleines
Gläschen davon trinken – Tipp von Irma

Magenkrämpfe

  • Gegen Magenkrämpfe helfen Tee aus Bitterklee, Baldrian, Pfefferminze, Pomeranzenblätter jeweils zu gleichen Teilen. Trinken Sie eine Tasse vor dem Essen. Als Vorbeugungsmaßnahme soll man jeden Tag eine Tasse Hagebuttentee trinken.

Magenverstimmung

  • Eine Messerspitze zerstoßener Zimt wirkt Wunder bei Magenverstimmung und bei Durchfall.

Mandelentzündung

  • Bei einer Mandlentzündung helfen beruhigende Umschläge aus Heilerde und Lehm oder kalte Essigpatscherl.

 

Muskelkater

  • Hilfreich gegen Muskelkater ist ein heißes Bad mit anschließender Massage oder ein Saunabesuch. Linderung verschafft man dem schmerzenden Muskel, wenn man ihn mit Tigerbalsam einreibt. Tigerbalsam ist ein jahrhundertealtes Öl aus dem fernen Osten. Es enthält Menthol, Kampfer und Nelkenöl.

Nackenschmerz

  • Haltungsschäden oder eine übermäßig beanspruchte Wirbelsäule können zu Nackenschmerzen führen. Dagegen helfen Akupressur-Übungen. Man drückt dabei mit dem Daumen einer Hand die Innenseite des kleinen Fingers der anderen Hand und zwar zwei Millimeter vom Nagelrand entfernt. Die Stelle ist recht schmerzempfindlich. Anschließend drückt man mit dem Zeigefinger den knapp oberhalb des Ellenbogens gegen den Oberarm und schließlich greift man auf den Rücken und massiert sich langsam und gleichmäßig zwischen Halsansatz und Schultern auf beiden Seiten. Zum Schluss presst man die Übergangsstelle vom Oberarm zum Schlüsselbein und die mittlere Außenseite der Unterarme.

Nasenbluten

  • Nasenbluten kann man vermeiden, wenn man die trockene Haut am Naseneingang täglich mit einer Hautcreme einreibt. Sollte die Nase dennoch einmal bluten, stillt man das Blut mit einem in Essig getränkten Wattebausch.

Nervenberuhigung

  • Ein Zitronenbad gilt als Balsam für gereizte Gemüter. Dazu werden sechs Zitronen samt Schale in kleine Scheiben geschnitten und einige Stunden in kaltes Wasser gelegt. Diese Lauge wird anschließend durch ein Sieb in das Badewasser gegossen. Das Bad beruhigt die Nerven.

Nervosität

  • Ungeschälte Äpfel in Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser übergießen und ca. zwei Stunden ziehen lassen.

Nikotin

  • Nikotin ist Gift, das unter anderem das vegetative Nervensystem stört. Raucher, die unter Schlafstörungen leiden, sollten abends den Glimmstängel meiden.

Ohrenschmerz

  • Bei Ohrenschmerzen helfen Zwiebelsäckchen: eine geschälte und gewürfelte Zwiebel in ein Taschentuch wickeln und auf das schmerzende Ohr legen. Zusätzlich mit Wärmeflasche bedecken.

Pulsmessen

  • Den Puls misst man richtig, indem man an der Hals- oder Handschlagader zehn Sekunden lang die Herzschläge zählt und sie mit sechs multipliziert.
  • Ein normaler Puls beträgt zwischen 70 und 90 Schläge pro Minute.

Quetschungen

  • Rasche Abhilfe bei Quetschungen bringt ein Arnikaumschlag. Dazu werden zwei Esslöffel Arnika-Tinktur mit einem halben Liter Wasser gemischt, darin ein Tuch getränkt und dieses dann locker um die schmerzende Stelle gewickelt.

Rheuma

  • Altes Hausrezept: Täglich eine Schale Tee aus Bohnenschalen.
  • Rheuma bekämpft der Kräuterpater mit Nierentee, den man drei Wochen lang trinken soll. Dann aber zwei Wochen aussetzen. Rheuma ist auf zu viel Harnsäure zurückzuführen, welche durch Erkältungen kristallisiert. Das löst Schmerzen in Gelenken und Muskeln aus. Meist ist eine Fehlfunktion der Niere verantwortlich. Daher empfiehlt es sich auch längere Zeit kein Fleisch zu essen.

Sauerkraut

  • Sauerkraut ist reich an Vitamin A, B und C und reguliert auf natürliche Weise die Verdauung: Ein Glas Sauerkrautsaft zum Frühstück wirkt wahre Wunder.

Schlaflosigkeit

  • Milch und Zwiebel als Schlaftrunk bieten Abhilfe: Eine Tasse Milch zusammen mit einer Zwiebel in einem Topf erwärmen. Etwa eine halbe Stunde ziehen lassen, die Zwiebel herausnehmen und die Milch trinken.
  • Bei Schlaflosigkeit tropfe man ein einen Teelöffel Baldrian auf ein Stück Würfelzucker und nehme diesen ein.
  • Gehen Sie vor dem Zubettgehen etwa zwanzig Minuten in die 37° C warme Badewanne und gießen Sie Baldrian- oder Lavendelsud hinzu. Zusätzlich können Sie ein paar Löffel Honig dazu gießen.

 Schluckauf

  • Heftiger Schluckauf verschwindet nicht durch „Erschrecken“ oder „Luftanhalten“. Eine Mixtur aus einem halben Esslöffel Pfefferminzblättern und einigen Tropfen Essighilft..
  • Auch eine Messerspitze Salz, die man auf der Zunge zergehen lässt, kann helfen.

 

Schnitt- und Brandwunden

  • Früher vertraute man bei derartigen Wunden der antiseptischen Wirkung der Zwiebel. Dazu wird das zarte Häutchen, das zwischen den Zwiebelringen wächst, auf die gereinigte Wunde gelegt. Darüber einen Gazeverband anlegen.

Schweißstopp

  • 4 Salbeiblätter in ¼ l Wasser aufkochen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen, trinken.
  • Akupressur-Punkte: in Ohrläppchenhöhe, ca. einen fingerbreit hinter dem Ohr am Schädelknochen. Mit beiden Zeigefingern gleichzeitig kreisend massieren.

 Sehkraft stärken

  • Augenlider, Augenbraun und Schläfen täglich vor dem Schlafengehen mit kaltem Wasser benetzen. Das erhält und stärkt die Sehkraft der Augen.

Skelettaufbau

  • 40 Gramm Emmentaler Käse, täglich genossen, hilft beim Skelettaufbau. Bei jungen Menschen zur Vorbeugung, bei älteren zur Verzögerung von Beschwerden.

Sodbrennen

  • Bei Sodbrennen helfen zwei Becher Joghurt.

Sommergrippe

  • Man bestreicht einige dünne Schwarzrettichscheiben mit Zucker und legt sie eine Weile übereinander. Nach drei Stunden entsteht ein Sirup. Diesen soll man löffelweise einnehmen. Mehrmals wiederholt, hilft der Sirup als Grippekiller.

Splitter entfernen

  • Splitter in der Haut lassen sich mit einer Pinzette entfernen. Noch leichter geht es allerdings, wenn man einige Tropfen Wachs auf den Splitter tropft, wartet bis das Wachs fest erstarrt ist und dann ruckartig mit dem Splitter abzieht.

Überarbeitung

  • Bei Herzbeschwerden aufgrund von Überarbeitung soll ein Tropfen Baldrian oder Arnikatinktur mit einem Teelöffel Honig auf nüchternem Magen nach dem Aufstehen und am Abend vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Verdauung

  • Eine Prise Fenchel vor dem Frühstück gekaut, sorgt für eine gute Verdauung und eine reine Haut.

Verdauungsstörung

  • Ein 15-minütiges Fußbad mit je drei Teelöffel Salz und Apfelessig auf fünf Liter Wasser kann helfen.

Verstopfte Nase ( z.B. beim Schnupfen)

  •  Meine Oma und meine Mutter haben für eine Weile Stückchen Orangenschale in die Nase   gegeben. Befreit die Nase und man atmet leichter – TIPP von Irma

Verstopfung

  • Fencheltee kann bei Verstopfung getrunken werden.

Vitamin B2-Mangel

  • Milch und Milchprodukte bekämpfen Vitamin B2-Mangel.
    Juckreiz der Haut ist ein Alarmsignal für B2-Mangel. Die Ursache ist zu wenig Sonneneinstrahlung auf der Haut in den Wintermonaten.

Vitamine im Jänner

  • Verschieden Kohlsorten sind jetzt die besten Vitaminbringer. Auch gut gelagerte Äpfel und Birnen können den Winterlichen Vitaminmangel bekämpfen.

Wadenkrampf

  • Auf den Rücken legen, die Beine leicht spreizen, Augen schließen und ruhig atmen. Oder die Beine massieren und schütteln, im Anschluss Entspannung. Auch frischer Tee mit einem Teelöffel Baldrian kann helfen.

 Warzen entfernen

  • Rohe Zwiebel in Salz tauchen und Warze damit einreiben. Wiederholen!
  • Bestreichen mit Schneiderkreide oder Abdecken mit frischer Zwiebel oder Knoblauch.
  • Auch Efeu soll Wunder wirken: Frische Blätter auf Warze legen und Kleidung darüber ziehen.
  • Frische, geschälte Stücke der Blätter oder Aloe Vera Extrakt. Zuerst sollte die Haut gereinigt werden, dann Aloe Vera auf die Warze aufgetragen werden. Bei Bedarf sollte der Bereich mit einem Pflaster abgedeckt werden. Das kann man bis zu zweimal täglich machen.

Wunden

  • Verbände verkleben sich mit Wunden rasch und die Textilfasern können mit dem Wundfleisch verwachsen. Die Wunde so lange mit Honig beträufeln bis sich die Fasern lösen.

Zahnschmerzen

  • Gegen Zahnschmerz hilft, wenn man ein Spitzwegerichblatt zerkaut. Auch ein Wattebausch mit hochprozentigem Alkohol auf die schmerzende Stelle gebracht, bringt Linderung.