Hat-schi! Das hilft bei Schnupfen

Kaum hat der Herbst begonnen, haben viele Menschen schon den ersten Schnupfen.

Was dagegen hilft? „Um es gleich vorweg zu sagen: Man kann den Schnupfen weder abschaffen noch die Zeit verkürzen, in der die Nase läuft. Aber es gibt Maßnahmen, die das Leben dann leichter machen, sagt Julia Rudorf von der „Apotheken Umschau“: Besonders empfehlenswert ist eine Nasendusche. Das ist ein Behälter aus Plastik, den man mit einer Salzwasserlösung füllt. Wenn man diese Lösung durch die Nase laufen lässt, kann man damit Krankheitserreger fortspülen. Die Schleimhaut wird befeuchtet, man bekommt auch wieder Luft und kann auf jeden Fall besser schlafen.

Vor allem nachts helfen auch Nasensprays mit abschwellender Wirkung. Allerdings sollte man sie nur für kurze Zeit einsetzen. Rudorf: „Man muss nur beachten, dass man sie nicht länger als zehn Tage nützt, denn die Inhaltsstoffe in diesen Nasensprays können zu einer gewissen Gewöhnung führen. Manche sprechen auch von einer richtigen Abhängigkeit von Nasenspray. Dazu sollte es nicht kommen.“

Neben den abschwellenden Nasensprays gibt es auch solche, die besser verträglich sind. Julia Rudorf: „Wenn man die Dosis etwas geringer halten oder reduzieren möchte, kann man zum Beispiel nachts die abschwellenden Nasensprays benutzen und tagsüber zu Meersalz-Nasensprays greifen. Da ist dann auch oft Panthenol drin. Das ist zusätzlich gut für die Nasenschleimhaut, damit die nicht so angegriffen wird.”

Ein Schnupfen ist immer auch ein Signal des Körpers, schreibt die „Apotheken Umschau“. Wer eine stark tropfende Nase hat und sich schlapp fühlt, sollte sich nicht zur Arbeit schleppen, sondern besser zu Hause bleiben und sich auskurieren.“

Text und Foto: Gerhard Krause