Schweiss, Bier oder Kebap?

Was riecht unangenehmer? Wovor graust uns mehr? Von welcher Sorte gibts mehr?
Die Debatte über „stark riechende speisen“ finde ich lächerlich und völlig unnötig! Will man davon ablenken, dass immer mehr „Stinktiere“ die U-Bahnzüge belagern – oft stundenlang – während ein Kebapverzehr max 10 Minuten dauert? Einen „Kebapzug“ finde ich zwar unangenehm (kommt in der Praxis aber nicht so oft vor..), Schweiss-, Urin- und Alkoholgeruch ungepflegter Mitfahrer sind aber deutlich unangenehmer (kommt in der Praxis öfter vor)!
Abgesehen davon können die Sitzplätze neben/vor „Kebapessern“ benützt werden, ohne Angst, sich Flöhe, Läuse und dgl. einzufangen! Dazu kommt noch der Gedanke: speibt der alkoholisierte Typ vielleicht?
Also, bevor das Essverbot stark riechender Speisen per Gesetz erlassen und bestraft wird, sollte doch überlegt werden, regelmässig Kontrolleure nach anderen, übel riechender Quellen Ausschau zu halten, und diese – zum Wohl aller Fahrgäste – höflich, aber bestimmt, den Ausgang zu weisen!
Weiterer Vorteil dieser „Geruchsjäger“: mehr Arbeitsplätze (vor allem für ältere Arbeitnehmer) und mehr Sicherheitsgefühl für die Öffinutzer!
Foto: Renate Gutenthaler

 

Mehr über DSA Renate Gutenthaler, finden Sie auf Ihrer Homepage: www.energetik-wien.com