Seefestspiele Mörbisch – Geige lockt nach Varasdin

Heuer gibt in Mörbisch bei den Seefestspielen zur Operette „Gräfin Mariza“ eine Geige den Ton an. Und das im Orchester, im Stück selbst, aber auch als Bühnenbild: Die weltweit größte Geige liegt praktisch auf der Seebühne. Man kann sich jetzt schon auf das spektakulärste Bühnenbild freuen, das Mörbisch bisher präsentieren konnte.

Die Geige wird mit ihren atemberaubenden 45 Metern Länge und ausgestattet mit vielen technischen Raffinessen das Publikum begeistern. Manfred Waba, bekannt für seine fantastischen Ideen, hat dieses imposante Bühnenbild für die größte Open-Air-Operettenbühne der Welt entworfen.

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Gräfin Mariza

Die Operette „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmáns bringt ungarischen Csárdás und böhmische Polka auf die Seebühne. Das Stück präsentiert eine übermütige Gräfin, einen erfundener Bräutigam und einen verarmter Grafen. Da gibt es allerhand amouröse Verstrickungen und eine Fülle grandioser Melodien. „Gräfin Mariza“ gehört zu den weltweit erfolgreichsten Operetten aller Zeiten. Sie wurde 1924 in Wien uraufgeführt. Wer lässt sich nicht gerne von Melodien wie „Komm mit nach Varasdin“ oder „Komm Zigány“ verführen?

Das Stück bietet eine unterhaltsame Handlung mit einigen Überraschungen. Denn die ebenso reiche wie schöne Gräfin Mariza kann sich ihrer Verehrer und Mitgiftjäger kaum erwehren. Deshalb erfindet sie einen Verlobten. Nur leider gibt es tatsächlich einen Baron mit diesem Namen, der zu Marizas Entsetzen nicht abgeneigt ist, sie zu heiraten. Und das just in dem Moment, wo sie auf ihrem Landgut den neuen Verwalter Tassilo kennen gelernt hat, der ihr – Standesunterschied hin oder her – viel besser gefällt als alle Verehrer zuvor…

Karten unter: Mail oder Tel.: 00 43 (0) 2682 / 66 210, Achtung: Ermäßigungen für Studenten 25% für Kinder und Jugendlich 30-50%.

Text: Gerhard Krause, Foto: Seefestspiele Mörbisch