Eine für Alle

Eine App, welche alle Verkehrsprobleme löst!

Jelbi ist so eine App. In Berlin wird diese App gerade getestet. Im App Store oder auf Google Play laden. Die App vereint das komplette Mobilitätsangebot der Stadt. Bahn, Bus, Roller, Fahrrad, Auto, Taxi, Ridesharing können in dieser App verglichen und auch direkt gebucht werden. 

Es funktioniert ganz einfach: Bei Jelbi registrieren, Zahlungsart hinterlegen, Ziel angeben und Route abfragen. Angebot auswählen. Losfahren, ankommen und bezahlen. Alles in einer App.

Mit dieser App findet man die beste Route mit dem besten Verkehrsmittel. Route abfragen, Verkehrsmittel vergleichen und danach wählen, was einem zusagt.

Dahinter steht eine eine IT-Firma aus Vilnius. In der litauischen Hauptstadt wird diese App schon einige Jahre genutzt. Die Voraussetzung dass diese App zum Einsatz kommt, ist dass die Stadt bzw. die Verwaltung der Stadt alle Verkehrsanbieter zur Teilnahme einlädt. Eine App die für viele Städte angewendet werden kann, hat natürlich den Vorteil, für Menschen, welche viel unterwegs sind, nur die Stadt in der App wechseln und losfahren. Jelbi bietet die App in Berlin, Vilnius, Prag und Jakarta an. Und weitere Städte werden folgen. Auch in Österreich werden schon Gespräche geführt.

In Wien gibt es die App „Wien Mobil“, die sehr ähnlich funktioniert. Auch hier können Sie Tickets über die App kaufen, Fahrpläne anzeigen, die kürzeste oder beste Route berechnen, etc.

wegfinder ist auch so eine App die Öffis, Car Sharing, E-Scooter Sharing, Motorroller Sharing, Bike Sharing, Taxi, Uber und Bahnhofsshuttle Kärnten und bedarfsverkehr.at für den ländlichen Raum vereint.

Uber plant seine App stärker auf andere Mobilitätsbereiche auszuweiten. Die Konkurrenz wird immer größer, für uns Konsumenten ist das gut, wenn wir in einem großen Angebot wählen können.

Das Ziel all dieser Apps ist die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, weg vom Auto. In der der Stadt funktionieren diese Apps schon gut, in den ländlichen Bereichen ist bedarfsverkehr.at führend, noch nicht wirklich sehr umfassend. Unter „Datenbank“ kann man verfolgen, welche Gemeinden dazu kommen.

Man sollte sich schon die Zeit nehmen um eine App kennen zu lernen. Auch Apps vergleichen, um zu sehen, mit welcher man am besten zurecht kommt. Mobilitäts-App sollen uns eine Hilfe sein im Alltag, auch dass wir vielleicht auf das Auto verzichten. 

Text: Gabriele Czeiner