Ein Nachtrag zur Sommerzeit

„Das wichtigste ist, dass wir bei der Abschaffung der zweimal jährlichen Zeitumstellung sehr sorgfältig vorgehen. Es darf zu keinem Zeit-Chaos in Europa kommen, wir brauchen zumindest eine einzige Zeitzone in West- und Mitteleuropa von Paris bis Budapest“, sagt der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz K. Becker, einer der Initiatoren des Widerstands gegen die Zeitumstellung. Die Kompetenz für die Auswahl der dauerhaften Zeitzone liegt natürlich bei den Mitgliedstaaten.

Damit müssen diese aber verantwortungsvoll umgehen. Denn es hat keinen Sinn, wenn die Uhren in Wien anders ticken als in Bratislava oder in Linz anders als in Passau. Das würde den Binnenmarkt stören, das beginnt schon bei den Flug- und Bahnfahrplänen.

„Dass die zweimal jährliche Zeitumstellung vor allem für Senioren und Kinder die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht und die innere Uhr stört ist durch einen Medizin-Nobelpreis bestätigt“, sagt Becker.

Text + Foto: Gerhard Krause